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Lehrstuhl und Institut für
Wasserbau und Wasserwirtschaft
Geschichte

Seit Gründung der heutigen RWTH Aachen University im April 1870 war der Wasserbau im Bereich Hochwasserschutz, Wasserkraft und Talsperrenbau durch Otto Intze (1843-1904) vertreten. 1896 etablierte Nikolaus Holz (1868-1949) den Lehrstuhl für gewerblichen Wasserbau und städtischen Tiefbau und richtete Ende der 20iger eine kleine Versuchshalle mit einer Grundfläche von 170 m² ein. Zwischen 1936-1939 kam es unter Alfred Buntru (1887-1974) zu einer Vernachlässigung der Forschung und Lehre. Während des 2. Weltkrieges und den ersten Nachkriegsjahren blieb die Professur für Gewässerkunde, gewerblichen Wasserbau und angewandte Hydraulik bis zur Wiedereinsetzung von Alfred Buntru 1951 unbesetzt. Dank des Engagements von Professor Buntru wurde 1955 eine Versuchshalle von 900 m² in der Kreuzherrenstraße eröffnet. Nachfolger Wilhelm Borkenstein (1905-1985) setze ab 1958 seinen Schwerpunkt auf die Planung und Bauausführung von Wasserkraftanlagen und Talsperren. Er veranlasste 1960 die Umbenennung in "Lehrstuhl und Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft". 1972 widmete sich Gerhard Rouvé (1927-2008) dem Wasserbau in Aachen. Jürgen Köngeter (∗1942) erforschte ab 1994 Fragestellungen aus der Praxis. Seit 2007 wirkt nun Holger Schüttrumpf (∗1968) auf diesem Stuhl. Er übernahm 2013 das neue Lehrstuhl- und Institutsgebäude mit einer angeschlossenen Versuchshalle von 2200 m² Grundfläche.

Die ausführliche Geschichte des Instituts für Wasserbau und Wasserwirtschaft finden Sie hier.