Veränderung des äolischen Sedimenttransports an Schutzdünen und Sandfangzäunen

21.12.2020
Luftaufnahme von Sandfangzäunen am Strand Urheberrecht: © IWW

Für die Wiederherstellung und Instandhaltung von Strand- und Dünensystemen entlang der Nordseeküste ist ein genauer Kenntnisstand über den äolischen Sedimenttransport und dessen Wechselwirkung mit Küstenschutzmaßnahmen erforderlich. Als nature-based solution können Sandfangzäune ein integraler Bestandteil von Küstenschutzmaßnahmen sein, die durch die Akkumulation von Sand an den Reisigzweigen des Sandfangzaunes die Entwicklung der Vordüne unterstützen können. Bislang sind nur wenige detaillierte Studien über äolische Sedimenttransportraten an Küstendünen und Sandfangzäunen verfügbar.

 

Ergebnisse von in-situ-Untersuchungen

Im Rahmen des Projekts ProDune wurden daher in-situ Untersuchungen auf der ostfriesischen Insel Langeoog durchgeführt, wobei sowohl Wind- als auch Sedimenttransportdaten auf dem Strand, an der Schutzdüne als auch im Sandfangzaun aufgenommen wurden. Die Ergebnisse wurden im Artikel „Investigating Changes in Aeolian Sediment Transport at Coastal Dunes and Sand Trapping Fences: A Field Study on the German Coast“ in der internationalen Zeitschrift Journal of Marine Science and Engineering veröffentlicht.

Veröffentlicht in

Journal of Marine Science and Engineering, Ausgabe 8 (12), 2020

"Investigating Changes in Aeolian Sediment Transport at Coastal Dunes and Sand Trapping Fences: A Field Study on the German Coast" von Christiane Eichmanns und Holger Schüttrumpf, Dezember 2020, https://doi.org/10.3390/jmse8121012

 
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Äolischer Sedimenttransport am Strand