ProDune – Prozesse des äolischen Sedimenttransports zur Unterstützung eines aktiven Küstenschutzes

 

Eckdaten

Zielsetzung: Verbesseung des Prozessverständnisses zum äolischen Sedimenttransport mariner Sande

Untersuchungsmethode: Modellierung, In-situ Untersuchung

Laufzeit: November 2018 bis Oktober 2021

Projektpartner: 1

Kontakt

Name

Christiane Eichmanns

wissenschaftliche Mitarbeiterin

Telefon

work
+49 241 80 25264

E-Mail

E-Mail
 

Beschreibung und Ziele

Die Küstenschutzdünen auf den ostfriesischen Inseln schützen das Hinterland bei Sturmfluten gegen Hochwasser und sichern den Bestand dieser Inseln. Eine übliche Methode zum Schutz des Hinterlandes auf den ostfriesischen Inseln sind die Küstenschutzdünen. Das Wachstum dieser Dünen kann durch den gezielten Einbau von Sandfangzäunen begünstigt werden. Die Sandfangzäune reduzieren die Windgeschwindigkeit der auflandigen Winde, somit wird die Sedimentation von marinen Sanden begünstigt und das Dünenwachstum unterstützt. Während der Prozess der Dünenerosion ausführlich untersucht wurde, ist das Prozessverständnis zur Beschreibung der Dünenentwicklung und des Dünenwachstums in Abhängigkeit der wesentlichen Randbedingungen wie der äolische Sedimenttransportrate bislang begrenzt.

  Panoramaaufnahme von Sandfangzäunen auf der ostfriesischen Insal Langeoog Urheberrecht: © IWW Sandfangzäune auf der ostfriesischen Insel Langeoog

Ziel des Projektes ProDune ist daher die systematische Untersuchung der windinduzierten Transportrate mariner Sande sowie ihrer Wechselwirkung mit Sandfangzäunen in Küstengebieten. Der Projektpartner Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, kurz NLWKN, fokussiert sich auf den gezielten Einsatz von Sandfangzäunen zur Verstärkung des Dünenfußes. Das IWW beschäftigt sich hingegen mit dem Prozessverständnis des äolischen Sedimenttransports unter Berücksichtigung der einzelnen Einflussparameter und ihrer Wechselbeziehung zueinander.

 
 

Partner und Förderung

Das Forschungsvorhaben wird zusammen mit dem NLWKN in dem Zeitraum vom 1. November 2018 bis 30. September 2021 durchgeführt. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF und dem Kuratorium für Forschung im Küsteningenieurwesen KFKI unter dem Förderkennzeichen 03KIS125 durch den Projektträger Jülich gefördert.

Logo des Projektträgers Jülich Logo des Kuratoriums für Forschung im Küsteningenieurwesen Logo des Bundesministeriums für Bildung und Forschung