Data Driven Computing in Civil Engineering

  research concept Urheberrecht: © A. Dasgupta  

Herausforderungen und Ziele

Die Fortschritte auf den Gebieten des maschinellen Lernens, der Datenassimilation, der Erdbeobachtung und des Cloud-Computing erfordern weitere Forschungsarbeiten, um ihr volles Potenzial für das Katastrophenmanagement, insbesondere im Zusammenhang mit Wasserextremen, zu erschließen. Neue Forschungsarbeiten müssen diese technologischen Fortschritte nutzen, um anhaltende Herausforderungen in der Hochwasserforschung zu lösen und zu operationellen Produkten für die Katastrophenaufklärung beizutragen.

Heute sammeln viele Satelliten, die Beobachtungen in dem für Wasser besonders empfindlichen elektromagnetischen Spektralbereich aufzeichnen, bereits seit Jahrzehnten Daten. Es ist daher abzusehen, dass diese Langzeitdatenarchive Informationen über die Beziehungen zwischen verschiedenen hydrologischen Variablen auf verschiedenen Skalen enthalten, die mit Hilfe von Deep Learning ausgewertet werden können.

Das DDC-Labor am IWW befasst sich daher mit diesen wichtigen Fragen im Zusammenhang mit
dem Verständnis skalenrelevanter hydrologischer Prozesse und der Verbesserung der Resilienz
gegenüber durch den Klimawandel verursachten Katastrophen, indem es die neuesten technologischen
Fortschritte und innovativen Sensortechniken nutzt.

Ansprechpartnerin

Name

Antara Dasgupta

Leitung Data-Driven Computing Group

Telefon

work
+49 241 80-25916

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E-Mail
 
 

Aufgaben und Methoden der Forschung

research profile Urheberrecht: © A. Dasgupta

Wir nutzen Erdbeobachtungs- und Citizen-Science-Daten sowie fortschrittliche Techniken wie Maschinenlernen und Datenassimilation, Informationstheorie und physikalische Modellierung von Georisiken, um die Vorhersage und die Einschätzung von Wassergefahren nach einem Ereignis zu verbessern, wie in der Abbildung dargestellt. Außerdem wollen wir die Wissenschaftskommunikation und die Zugänglichkeit insbesondere für Randgruppen und die breite Öffentlichkeit verbessern, indem wir populärwissenschaftliche Artikel schreiben und Scicomm-Sitzungen auf internationalen Konferenzen organisieren.

Die wissenschaftlichen Ziele werden durch einen mehrgleisigen Ansatz zur Verbesserung verschiedener Aspekte der Hoch- und Niedrigwasserprognose, der Überwachung und der Vorsorge erreicht. Zusätzlich zu unserem eigenen, stark interdisziplinär ausgerichteten Fachwissen arbeiten wir regelmäßig mit Informatikern, Sozialwissenschaftlern und Wissenschaftsphilosophen sowie mit Nichtregierungsorganisationen, kommunalen Partnern und lokalen und bundesstaatlichen Regierungen zusammen, um lokales, indigenes Wissen zu integrieren und maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. Alle diese verschiedenen sektoralen Perspektiven sind sowohl horizontal als auch vertikal in unsere Forschung integriert, um wissenschaftliche Lösungen zu entwickeln, die mit den Zielen der International Association of Hydrological Sciences’ Next Decade 2023-33 übereinstimmen.


Wir sind offen für die Aufnahme von gefährdeten Wissenschaftlern im Rahmen der Philipp-Schwartz-Initiative, von Postdocs im Rahmen des Humboldt-Stipendiums, des DAAD-PRIME-Stipendiums und des MSCA-Stipendiums, sowie von Doktoranden im Rahmen der DAAD-Doktorandenstipendien. Wenn Ihre Forschung darüber hinaus mit meinen Forschungsinteressen zusammenhängt, können Sie sich gerne mit mir in Verbindung setzen und wir können gemeinsam versuchen, Finanzierungsmöglichkeiten für Sie zu finden!