PADO – Prozesse und Auswirkungen von Dünendurchbrüchen an der deutschen Ostseeküste

 

Eckdaten

Ziel: Verbesseung des Prozessverständnisses von Dünenbrüchen

Untersuchungsmethode: Numerische Modellierung mit XBeach

Laufzeit: 10/2016 - 03/2020

Partner: 5

IWW: Constantin Schweiger

 

Beschreibung und Ziele

Das Forschungsvorhaben PADO verfolgt das Ziel, auf Basis einer großmaßstäblichen Forschungsdüne am Strand von Rostock-Warnemünde wesentliche Erkenntnisse zur Dünendynamik während einer Sturmflut zu generieren und das Bemessungskonzept für Dünen und kombinierte Küstenschutzsysteme zu verbessern. Die im Rahmen des physikalischen Modellversuchs erhobenen Daten dienen als Grundlage für die numerische Modellierung des Dünenversagens sowie weiterführende Untersuchungen zur Hydrologie (Versalzung) und zur (umwelt/sozio)ökonimischen Bewertung.

  Dreidimensionale farbige Abbildung einer X-Beach Modellierung Urheberrecht: © IWW Numerische Modellierung des Hütelmoores mit XBeach

Das IWW ist im Verbundprojekt zuständig für die numerische Modellierung der sturmflutbedingten Dünenerosion mit XBeach. Der Aufbau und die Kalibrierung der numerischen Modelle erfolgt auf Basis der Daten, die im Zuge des physikalischen Modellversuches am Strand von Rostock-Warnemünde gewonnen wurden. Das kalibrierte XBeach-Modell wird anschließend auf Pilotgebiete in Graal-Müritz und Ahrenshoop angewendet, um neben der Belastung der Landesküstenschutzdünen die Überflutung und Versalzung des Hinterlandes zu untersuchen und um eine (umwelt/sozio)ökonomische Bewertung durchzuführen.

 
 

Partner und Förderung

Am Forschungsvorhaben sind die folgenden Partner beteiligt:

  • Professur für Geotechnik und Küstenwasserbau, Universität Rostock
  • Professur für Geodäsie und Geoinformatik, Universität Rostock
  • Professur für Hydrologie und Angewandte Meteorologie, Universität Rostock
  • Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft, RWTH Aachen
  • Institut für ökologische Wirtschaftsforschung Berlin

Das Verbundprojekt PADO wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF unter dem Förderkennzeichen 03F0760 durch den Projektträger Jülich im Rahmenprogramm Forschung für Nachhaltige Entwicklung, kurz FONA 3, gefördert. Darüber hinaus ist das Projekt eines von zwölf Verbundprojekten im Förderschwerpunkt Küstenmeerforschung in Nord- und Ostsee, kurz KüNO.

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