WARP-2 – Wellenauflauf auf rauen, porösen und durchlässigen Deckwerken

 

Eckdaten

Zielsetzung: Ermittlung der Einflüsse der Deckschichtparameter Rauheit, Porosität und Durchlässigkeit auf die Wellenauflaufprozesse

Untersuchungsmethode: Auswertung physikalischer Modellversuche, Numerische Modellierung mit SPH

Laufzeit: September 2018 bis August 2020

Kontakt

Name

Moritz Kreyenschulte

wissenschaftlicher Mitarbeiter

Telefon

work
+49 241 80 25272

E-Mail

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Beschreibung und Ziele

Die Wellenauflaufhöhe ist einer der wichtigsten Parameter zur Bemessung von Deichen und Deckwerken, da sie die Kronenhöhe des Deiches bestimmt und zusammen mit der Wellenrücklaufhöhe den Bereich definiert, in dem die größte Wellenbelastung auftritt. Zur Abschätzung der Wellenauflaufhöhe existieren Gleichungen und empirische Beiwerte, die allerdings meist nur für den jeweiligen speziellen Deckwerkstyp formuliert bzw. ermittelt wurden und die unterschiedlichen möglichen Einflussfaktoren auf den Wellenauflauf nicht explizit berücksichtigen.

Das Ziel des Projekts WARP-2 ist daher die getrennte Ermittlung der Einflüsse der Deckschichtparameter Rauheit, Porosität und Durchlässigkeit auf die Wellenauflaufprozesse.

  Wellenbrechen und -auflauf auf einem Schüttsteindeckwerk im Wellenkanal Urheberrecht: © IWW Wellenbrechen und Wellenauflauf auf einem mörtelvergossenen Schüttsteindeckwerk im GWK

Um die Projektziele zu erreichen, werden Daten von physikalischen, naturmaßstäblichen Modellversuchen ausgewertet, die im Rahmen eines vom IWW geleiteten Projeks im Großen Wellenkanal in Hannover, kurz GWK, erhoben wurden. Darüber hinaus wird auf in der Literatur vorhandene Daten zurückgegriffen. Für eine detaillierte Analyse der Wellenauflaufprozesse wird ein numerisches Modell mit der Methode der Smoothed Particle Hydrodynamics, kurz SPH, verwendet. Das Modell wird anhand der GWK-Versuche kalibriert und validiert und dient zur Parametervariation über die in bisherigen Modellversuchen untersuchten Deckwerkseigenschaften hinaus.

 
 

Förderung

Das Projekt WARP-2 wird vom Kuratorium für Forschung im Küsteningenieurwesen KFKI und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF unter dem Förderkennzeichen 03KIS120 durch den Projektträger Jülich gefördert.

Logo des Projektträgers Jülich Logo des Kuratoriums für Forschung im Küsteningenieurwesen Logo des Bundesministeriums für Bildung und Forschung